Osteopathie ist der Begriff für eine manuelle Therapie, die Dr. A.T. Still (1828-1917) in den USA entwickelt hat. Osteopathie, die Lehre von den Knochenkrankheiten, steht als Oberbegriff für Fehlfunktionen des gesamten Binde- und Stützgewebes. Der Osteopath arbeitet mit dem Ziel Bewegungseinschränkungen zu regulieren und Spannungen des Gewebes zu lösen. Seine Idee ist ganzheitlich zu behandeln um damit Impulse für einen Selbstheilungsprozess des Patienten geben zu können.
Die Behandlung von Muskeln, Sehnen und die Mobilisierung blockierter Gelenke
Das Lösen von Fehlspannungen im faszialen Netz (dünne Gewebehäute, die sich durch den ganzen Körper ziehen)
Die Behandlung störender Einflüsse von Organen auf den Bewegungsapparat und die Stärkung von Organfunktionen.
Die Arbeit mit der feinen, uns innewohnenden Bewegung, die sich rhythmisch am Schädel, am Kreuzbein und im ganzen Körper ausdrückt.
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Eine osteopathische Behandlung kostet ca. 80,00€ - 90,00€. Eine Abrechnung analog der Gebührenordnung für Heilpraktiker ist möglich. Seit Januar 2012 übernehmen viele gesetzliche Krankenkassen einen Teil der Behandlungskosten. Liste der Kassen: http://www.osteokompass.de/de-patienteninfo-krankenkassen.html
Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem Befund, nach der Akzeptanz der Behandlung und nach der Beeinflussung der Symptomatik. Bei chronischen Problemen können sich die Behandlungen mit mehrwöchigen Abständen über einen längeren Zeitraum erstrecken.
Akute / chronische Schmerzen und Blockaden des Bewegungsapparates, Bandscheibenvorfälle
Kopfschmerz, Schwindel, Tinnitus Stirnhöhlen- und Ohrprobleme, Kiefergelenkstörungen
Fehlfunktionen von inneren Organen, z.B. Verdauungs- und Stoffwechselstörungen, Atemwegserkrankungen
allgemeine Steigerung des Wohlbefindes, unterstützend bei Immunschwächen und Allergien
harmonisierende Einwirkung auf das Bindegewebe zum Abbau stressabhängiger Verspannungssymptome und Schmerzen
in vielen Bereichen der Kindesentwicklung und Gesundheit kann Osteopathie hilfreich sein
Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst.
Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen. Somit können zum jetzigen Zeitpunkt generalisierte Aussagen über die Effektivität osteopathischer Behandlung nicht getroffen werden.
Die Osteopathie wird in der Naturheilkunde mit positiven Erfahrungen angewendet obgleich sie in der Schulmedizin umstritten ist. Selbst wenn während einer Behandlung, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall eines Patienten eine Besserung eingetreten ist, so bedeutet dies nicht, dass dies bei einem anderen Patienten bei gleicher Symptomatik ebenfalls der Fall sein wird.